Campingzubehör

Irgendwie etwas spießbürgerlich, aber es sind dennoch Sachen, die man zum Draußenleben braucht. Die wichtigsten davon sind unsere Campingstühle. Da diese jeden Tag zum Einsatz kommen und uns lange erhalten bleiben sollen, mussten besonders gute her. Da begann unser Campingstuhl-Kampf, der lange dauerte, jedoch mit Erfolg endete.

Zunächst haben wir die schwarzen Stühle für ca. 50,-€/St. bei der Outdoor-Kette Larca gekauft. Für diesen Preis erwarteten wir Qualität. Mit diesen beiden sind wir auf die Osteuropa-Tour 2013 aufgebrochen. Doch nach nicht mal einem Monat gingen bei beiden die ersten Nähte auf – wir erwarteten noch rascheren Zerfall und wollten sie nach der Rückkehr sofort zurückgeben. Solche Kollegen sind nicht das Richtige für eine Weltreise und dafür sowieso zu teuer! Nach langer langer Wartezeit und letztendlicher Drohung mit dem Anwalt erhielten wir die Knete wieder, kauften uns dafür im Internet wohl zu billige Anglerstühle. Auch die waren alles andere, nur nicht Stabil - zum Glück ist die Rückgabeprozedur im Internet vereinfacht. Inzwischen haben wir uns solide Stühle von Me’ru angeschafft, die es auch im Globetrotter-Shop gibt. Bisher haben sie nichts von ihrem Eindruck verloren. Irgendwie hatten wir nicht gedacht, dass es so schwierig sein wird an anständige Stühle zu kommen.

Der Rest der Ausrüstung bereitet uns bisher nur Freude. Wir haben von Ellen Studienkollegen (danke nochmal an alle Beteiligten) einen Klapptisch von BoCamp geschenkt bekommen. Das ist eine sehr praktische Sache, bei der man zunächst denkt es geht auch ohne, hat man sie aber, will man sie nicht mehr missen. Genauso geht es uns mit unserem 18l Kompressor-Kühlschrank von Waeco (danke an Jonas Eltern). Einen ausführlichen Erfahrungsbericht dazu kannst du in der Rubrik Solaranlage und Kühlschrank finden.

Unsere Dachbox (Zicc, nicht Zarges) beinhaltet außerdem noch ein Zelt, zwei Schlafsäcke und Isomatten, ein paar Seile und Wäscheleinen, Heringe und ein rotes aufblasbares Gummiboot. Auch führen wir einiges an Kram mit. Aber das gehört irgendwie dazu (“there should be a little bit of messiness in your life”). Außerdem haben wir noch einen Sonnensegel und zwei Planen für die Abschirmung von unangenehmen Witterungsverhältnissen. Dafür schnitzt Jonas Grade zwei Jungtannen zu Stützpfeilern.