Kochen und Lagerfeuer

Hier sind wir ziemlich profimäßig ausgerüstet. Zum einen haben wir ein unglaubliches 3-Flammen Gasherd im Auto. Eine 11l-Gasflasche liefert genug Gas für einige Monate, in welchen wir eigentlich jeden Tag mindestens einen Kaffee kochen, meistens aber auch ein ausgiebiges Abendmahl. In den Regalen haben wir genug Platz für Geschirr und unsere Lebensmittelvorräte geschaffen: Dosen, Nudeln, Reis, Milch, usw. Meistens kaufen wir frisches Gemüse, wo wir nur finden und lagern es offen in einer Kiste unter der Spüle. Solche Lebensmittel müssen unbedingt sofort raus aus ihrer Plastiktüte/-verpackung, da sie sonst sehr schnell das Schimmeln und Gammeln anfangen.

Um ein anständiges Lagerfeuer (und das ist Jonas Lieblingsaufgabe) haben wir gleich zwei stattliche Äxte an Bord (die übrigens noch nie Probleme an der Grenze gemacht haben). Eine schwedische Schneidaxt kommt dann zum Einsatz, wenn ein Baum gefällt werden will. Außerdem liegt sie wegen ihrem geringen Gewicht gut auch in einer Hand, so kann Jonas kleinere Scheite problemlos spalten. Für die Großen dicken Brocken gibt es dann die gute Fiskas Spaltaxt. Als die ideale Ergänzung zum Paket gibt es noch den treuen Pocketboy – eine japanische Klappsäge, die Äste und Bäume bis 20cm Durchmesser in Handumdrehen absäbelt.

Sobald das Lagerfeuer gerichtet ist, können wir richtig Gas sparen. Da kommt entweder die Eisengusspfanne (danke nochmals Volker und Ina) zum Einsatz und zaubert uns die besten Bratkartoffeln ever auf den Tisch, oder wir kochen im Emaille-Feuertopf, auf einem Dreibein aufgehängt, leckere Eintöpfe und Suppen. Auch Wasser für den Tee zu kochen ist kein Problem, wenns doch eh brennt. Außerdem haben wir ein Karbon-Gestell (danke Micha), welches der Pfanne Standsicherheit verleiht und auch Schaschlickspießen eine geeignete Unterlage bietet.