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Unser Leben in Bangkok und ein Urlaub auf Koh Chang

Thailand

Asien 2014-2016

Das New York Südostasiens – so wird Bangkok oftmals genannt. Wir waren zwar noch niemals in New York, doch Bangkok ist unvergleichbar krass. Eine unübersichtliche Skyline, über 8 Millionen Einwohner und rund 400 Wats (buddhistische Tempel) prägen das Stadtbild. Als Knoten- und Ausgangspunkt für alle Ziele in und um Thailand ist Bangkok die am häufigsten besuchte Stadt der Welt. So ist es nicht verwunderlich, dass unser recht langer Aufenthalt in dieser faszinierenden Stadt von Treffen mit allen möglichen Leuten bestimmt wird. Da Bangkok zudem mit einer Jahresdurchschnittstemperatur von 28,4 Grad eindeutig die heißeste Stadt der Welt ist, finden wir es etwas beschwerlich, dass der Monat April, also gerade jetzt, der heißeste Monat sowohl in ganz Thailand als auch speziell in Bangkok ist. Doch diese Kombination scheint perfekt dafür zu sein, um die größte Wasserschlacht der Welt zu veranstalten – das Buddhistische Neujahrsfest Songkran.

Das große Treffen, Teil 1 – die Overlander-WG

Für die ersten zwei Wochen in Bangkok, die wir als Puffer zwischen beiden Familienbesuchen haben, mieten wir zwei Zimmer in einem Haus über die Plattform AirBnB – eine alte Bruchbude, jedoch billig und klimatisiert. Ein Zimmer ist für uns beide vorgesehen, während für das andere bereits Zwischenmieter gefunden sind. Zuerst kommen Sandra und Markus mit dem günen Bulli für ein paar Nächte vorbei – unser erstes Wiedersehen seit Laos. Später treffen noch Verena und Benni mit der fetten Elke (ein roter VW-Bus) ein, die wir eine Woche zuvor am Strand nahe Bang Saphan kennen lernten. Und obwohl sich gerade alle in unterschiedlichen Reisestadien befinden, gibt es doch eine Gemeinsamkeit auszumachen (abgesehen von dem Reisen). Für Benni und Verena geht ihre Reise nun zu Ende. Ihren VW-Bus verschiffen sie aus Bangkok nach Deutschland und fliegen hinterher. Sandra und Markus machen Heimaturlaub und wir kriegen erneut Besuch von Zuhause. Zufällig fliegen die vier am selben Tag zurück nach Deutschland bzw. in die Schweiz, an dem auch Jonas Eltern in Thailand landen (als wenn sie sich abgesprochen haben!). Doch vorher genießen wir noch gemeinsam die Zeit in unserer Overlander-Wohngemeinschaft. Die perfekte Truppe für das große Neujahrsfest: so fließt während den drei Tagen Massen-Wasserschlacht neben viel Wasser auch viel Bier in unserem Hause.

So etwas wie Songkran haben wir noch nirgends erlebt. Die ganze Stadt ist im Ausnahmezustand. Die Leute sind bis an die Zähne bewaffnet: mit Wasserpistolen, -eimern und -schläuchen. Immer bereit dich nass zu machen. Eigentlich war Songkran einst ein friedliches Familienfest. Die Thailänder pflegten besonders ehrwürdigen Personen, beispielsweise Eltern oder älteren Menschen, Wasser über Hände und Füße laufen zu lassen, als Zeichen der Reinigung für das neue Jahr. Wie es dazu gekommen ist, dass es nun zu einem riesigen Wasser-Festival ausgeartet ist, und zwar in allen südostasiatischen Ländern gleichermaßen, kann uns keiner erklären. Es ist unfassbar, es ist geil und eines ist ganz sicher: in Europa würde es niemals funktionieren. Wir stellen uns vor, wie Reibereien und Stress in europäischen Städten aufkommen könnte, wenn man dieses Fest auch in unseren Breitengraden feiern würde. Man kann es sich auch wirklich nicht vorstellen, wenn man selbst nicht dabei war. Um besser zu verstehen, was da tatsächlich abgeht, schaut euch mal das Video an, welches unsere ebenso Kurzzeit-Mitbewohner Olga und Roberto in diesen Tagen gedreht haben: >>hier klicken<<.

Inzwischen wurde die „fette Elke“ in den Container geladen und befindet sich auf dem Weg zum Hamburger Hafen. Das bedeutet für uns Abschied von Benni und Verena, und für sie den Abschluss ihrer einjährigen Reise. Beide sind sichtlich bewegt, gar traurig, dass das Overlander-Leben für sie nun zu Ende ist. Wir erinnern uns, dass auch wir den Plan einmal hatten, die Reise auf ein Jahr zu begrenzen. So stellen wir uns gezwungener Maßen vor, wie wir uns fühlen würden, diesem Moment entgegen treten zu müssen. Bisher scheint es unmöglich zu sein, Freude bei diesem Gedanken zu entwickeln. Zu richtig fühlt sich unsere Reise an, um sie jetzt schon zu beenden. Zu richtig fühlt sich der Entschluss an, ohne eine Zeitbegrenzung zu reisen. Wir bringen beide zum Flughafen. Immerhin wird ihr süßer Hund Mahi, welchen sie in Thailand adoptiert haben und nun nach Deutschland mitnehmen, noch lange an dieses Abenteuer erinnern. Wir für unseren Teil kommen schon bald wieder in die Reise-Phase, in welcher wir versuchen werden unseren Reise-Abschluss so lang wie möglich durch Geld verdienen hinaus zu zögern – mal sehen ob es funktioniert. Doch zunächst machen wir ein bisschen Urlaub auf der schönen Insel Koh Chang.

Das große Treffen, Teil 2 – ein Urlaub auf Koh Chang

„Wie? Aber ihr macht doch schon die ganze Zeit nichts Anderes als Urlaub!“ – wird jetzt sich so manch einer fragen. Jaja, solche Kommentare hören wir schon mal. „Entspannt ihr euch die ganze Zeit am Strand?“ oder „Ist euch nicht langweilig, bei dem ganzen Nichts tun?“. Doch komischerweise fühlen wir uns überhaupt nicht so, als wenn wir nur faulenzen würden. Klar, machen wir auch schöne und entspannte Dinge zwischendurch, aber macht ihr das nicht auch, am Wochenende oder im Feierabend? Damit ihr eine Idee bekommt, wie sich unsere Berichte aus dem Dauerurlaub lesen lassen würden, hier ein Auszug aus unserem „Urlaub“ mit Ulrike und Matthias, Jonas Eltern:

Es gibt kein Wecker-Klingeln, das dich aus deinen Träumen reißt und an die Verpflichtungen des Tages erinnert – denn es gibt keine. Dafür begrüßt dich eine Blaue Lagune vor deiner Tür. Es gibt nichts weiter zu tun, als den Tag am Strand zu genießen. Unter einem schattenspendenden Baum in der Pilot Bar findest du eine Liege. Hier verbringst du deinen Nachmittag mit den Büchern, für die du sonst keine Zeit hast, Thailändischen Spezialitäten, Fruchtshakes, Affogato al caffè, lässt dir eine Meeresbriese um die Ohren sausen und dein einziges Problem, was dich währenddessen beschäftigt, ist, was du heute als Abendessen wählst. Ein kleiner Spaziergang zu deinem Zimmer und du kannst frisch geduscht für das Abendessen zurückkehren, welches durch nette Gespräche, einige Bier und den schönsten Sonnenuntergang der Welt untermalt wird. Auf deiner Terrasse kannst du den Abend mit einem Gesellschaftsspiel in familiärer Atmosphäre ausklingen lassen.

Klingt paradiesisch? In der Tat, das ist es. Natürlich würden wir es vermutlich nicht länger als zwei Wochen im „Strandurlaub“ aushalten, denn jeder weiß, dass der deutsche Sommer niemanden vom Hocker reißen würde, wenn es nicht auch den deutschen Winter geben würde oder niemand das Wochenende feiern würde, wenn er oder sie nicht einem stinklangweiligen (oder zumindest anstrengenden) Job unter der Woche nachgehen würde. Sonne und Regen, Tag und Nacht, Höhen und Tiefen. Was wäre jeweils das eine ohne das andere? Stellen wir uns vor, wir hätten seit knapp einem Jahr nichts Weiteres als Strandurlaub auf der Agenda gehabt, wären wir vermutlich längst an Langeweile verstorben, und vorher noch Pleite gegangen.

Um nicht ganz und gar in der Sonne zu vertrocknen, unternehmen wir während den zwei Wochen Inselleben einige Dinge, wie eine geführte Wanderung durch den Dschungel und einen wunderschönen Schnorchel-Ausflug zu den umliegenden Inseln. Zudem machen wir beide einen Abstecher auf die weniger erschlossene Ostseite der Insel, bei welcher wir endlich wieder Offroad-Erfahrung sammeln können und kehren schließlich zurück nach Bangkok, um Jonas Eltern auch noch ein paar urbane und kulturelle Sehenswürdigkeiten zum Abschied zu bieten. Wir sind den beiden sehr dankbar für eine wunderbare entspannende Zeit, die Teil unserer Reise wird. Nach ca. zweieinhalb Wochen trennen wir uns wieder, um alle in unseren täglichen Wahnsinn zurück zu kehren und nicht wahnsinnig zu werden. Wir freuen uns Jonas Eltern einmal wiedergesehen zu haben. Es ist beruhigend, dass Skype also doch noch das letzte kleine Etwas fehlt, um eine echte Begegnung zu ersetzen.

Tag der Arbeit – was es bedeutet Reisemüde zu sein

Passend zu unserer Urlaubsstimmung waren wir am Tag der Arbeit, also am 1. Mai, noch auf Koh Chang. Verwunderlicher Weise ist das auch in Thailand ein Feiertag, an dem mit Freizeit dem Arbeitervolk gehuldigt wird. So strömten die Thais in Massen für ein langes Wochenende auf die Insel. Die letzten vier Tage sind alle Anlagen restlos ausgebucht und mit dem Ende der Sause bewegte sich die ganze Schar wieder zurück in die Städte, um der Arbeit nach zu gehen. Und wir mit ihnen. Nun sehen alle, inklusive Jonas Eltern, wieder dem Alltag entgegen. Wir dagegen sind ratlos. Was ist eigentlich unsere normale Welt, wohin wir nach dem Urlaub zurückkehren? Irgendwie haben wir keine Lust irgendetwas zu sehen, zu entdecken, zu suchen. Wir haben keine Lust immer weiter zu ziehen. Nach den beiden intensiven Besuchen fühlen wir uns ziemlich ausgebrannt. Wir wollen irgendwo bleiben, müssen uns sortieren.

„Wie reisemüde?“ – mag sich jetzt das eine oder andere Familienmitglied die Hände reiben – „Also kommt ihr bald zurück?“. Nein, das eher nicht. Denn bisher wissen wir weder was wir „zuhause“ machen sollen, noch wo das gerade ist. Außerdem steht kein eindeutiges Konzept für eine Niederlassung, so gibt es auch kein Bedürfnis nach einer Heimkehr. Wir werden uns sicher nicht in die nächstbeste Zweizimmerwohnung in Preußisch Oldendorf einmieten, womit wollen wir uns also im nächsten Lebensabschnitt beschäftigen und an welchem Ort wäre dieser oder jener Ansatz realisierbar? Eben, Reisemüdigkeit ist nicht gleichzusetzen mit Heimweh. Die Reisemüdigkeit würden wir vielmehr als die Sehnsucht nach ganz normalen Dingen des Lebens bezeichnen. Bei uns ist jeder Tag neu, anders, unerwartet – wir wissen selten was in den nächsten Stunden passiert, wo und was wir zu Mittag essen, wo wir am Abend ankommen, übernachten oder welchen Menschen wir begegnen. Natürlich ist es schön und aufregend, aber auch anstrengend. Jeden Tag muss das Gehirn die neuen Eindrücke verarbeiten. Und nach fast zehn Monaten Reiseleben sehnt man sich manchmal nach etwas mehr Normalität.

So beschließen wir unser Gehirnpotenzial lieber für etwas Produktives zu nutzen und mieten uns spontan eine Wohnung in Bangkok, für einen ganzen Monat. Hier wollen wir etwas Struktur in den Tag bringen und zwar durch Arbeiten. Mit unseren Berufen sind wir nicht ortsgebunden, müssen keinen Bürojob von 8-17 Uhr ausüben. Wir wollen frei sein. Ob wir reisen oder in Deutschland leben (oder sonst wo auf der Welt), wir brauchen nur unseren Computer um Geld zu verdienen. Also warum nicht jetzt, wo wir doch so viel Zeit haben? Doch woher kommen die Jobs? Wie wollen wir uns präsentieren, wie bewerben? Das gilt es in dem nächsten Monat auszuarbeiten. Das Bemühen mag scheitern – doch wir wollen gewiss nichts unversucht lassen.

Das große Treffen, Teil 3 – Bangkok Citylife

Nachdem wir bei dem Visaverlängerungs-Tag um etliche Jahre gealtert sind, gilt unser einmonatiger Aufenthalt in Bangkok als gesichert. Dies wollen wir mit guten Freunden feiern, die wir ebenso zum ersten Mal seit Laos wieder sehen: Laura (Pocketguide für Globetrotter) und Christopher (Hinter dem Horizont Links. Acht Jahre mit dem Landrover um die Welt). Lange haben wir gerätselt, wann es das nächste Wiedersehen geben würde und treffen uns letztendlich auf den Tag genau nach Jonas letzter Voraussage: exakt 60 Tage nach Christophers Geburtstag. Wir bekommen die Gelegenheit Lauras Mutter und damit die Kochkünste dieser waschechten italienischen Mama kennen zu lernen. Es ist, wie immer, ein wunderbares Zusammentreffen und wir zählen schon wieder die Tage, bis wir die beiden wiedersehen.

Während wir uns von nun an täglicher Arbeit stellen, vergessen wir nicht alle Vorzüge einer Stadt zu genießen. Es fängt an bei den unzähligen Läden, Märkten, Fressbuden und Pizza-Lieferservice und hört nicht auf beim wohlmöglich schnellsten Internet des Landes. Hier gibt es die berühmte Khao San Road, das lebendige Backpacker-Viertel. Hier kannst du dich problemlos zwischen Souvenirs und Klamotten auf dem größten Wochenendmarkt der Welt namens Chatuchak verlieren. Hier wird gefeiert in Bars, Clubs und Discotheken. An zwei Wochenenden schaffen wir es unsere Arbeit ruhen zu lassen, um mal wieder so richtig abzustürzen. Zuerst zeigt uns Luise, eine Freundin eines Freundes, die zufällig in Bangkok lebt, wo die Mädels ihrer Crew rocken gehen. An einem anderen Abend muss das erneute Wiedersehen mit den „Bullies“ Sandra und Markus gefeiert werden – sie scheinen den Heimaturlaub in der kalten Schweiz überlebt zu haben. Leider ist es sehr schwer in Bangkok eine alternative Szene auszumachen. Deswegen sind wir für den Tipp von einem Experten auf dem Gebiet aus unserer Heimat überaus dankbar: In der Bar 23 fühlen wir uns in dieser Nacht unsterblich.

Zu den weiteren Vorzügen einer Hauptstadt gehören natürlich sowohl die perfekte medizinische Versorgung, als auch die besten Krankenhäuser weit und breit, denn Thailand ist u. a. für den Krankenhaus-Tourismus berühmt. Nicht umsonst häufen sich in Bangkok Krankenhäuser wie nirgends in Thailand. Als Ellen eine leichte Blasenentzündung bekommt, ist uns sofort klar, was zu tun ist: Einen Arzt aufsuchen. Und dann passiert etwas, was unsere Sicht auf die Dinge verändert.

Das Leben ist kurz

Es sind nicht nur die Naturkatastrophen wie Erbeben, Tsunamis oder Lawinen. Es werden nicht unbedingt Malaria, Dengue-Fieber, Japanische Enzephalitis und MERS. Kein Schlangenbiss, kein Haiangriff, keine Verkehrsunfälle und Terroranschläge sind nötig, um hinterher das Gefühl zu haben „Ich habe eine zweite Chance bekommen! Ich habe überlebt! Ich lebe!“. Seit wir vor über zehn Monaten aufgebrochen sind, war Ellen kein einziges Mal krank. So eine Weltreise scheint einfach gesund zu machen: wenig Stress, dafür ist man viel draußen in der Natur. Und die Blasenentzündung wäre mit einem richtigen Mittel schnell geheilt, wenn es nur dem Körper mehr genutzt hätte als ihm geschadet. Leider bekommt Ellen von dem verschriebenen Antibiotika einige unangenehme Nebenwirkungen. Eine davon kommt durch die Schädigung des Nervensystems und wirkt sich psychisch aus. Selten (weniger als 1 von 1000 aber mehr als 1 von 10000 Behandelten) kommt es bei der Einnahme zu Depressionen, Angstzuständen, Trugwahrnehmungen, Verwirrtheit und anderen psychischen Störungen, um hier einen Teil des Beipackzettels zu zitieren. Es dauert allerdings, bis wir herausfinden, dass diese in dem Moment sehr realen Gefühle und Gedanken lediglich Nebenwirkungen sind.

Zunächst landen wir über Nacht im Krankenhaus, da Ellen davon überzeugt ist, an den physischen Nebenwirkungen sterben zu müssen. Glücklicherweise muss sie es nicht. Drüber hinaus hat nicht einmal je die Gefahr bestanden. Ihr könnt aufhören euch Sorgen zu machen, denn inzwischen können wir sogar selber darüber lachen. Aber eines können wir euch verraten: In dem Augenblick der Krankheit war es besonders beängstigend, so weit weg von Zuhause zu sein, von der Familie. Hier auf Reisen ist nicht alles wie ein Sonntagsspaziergang, unser Leben gleicht keinem Urlaubskatalog. Auch hier in der Ferne müssen wir mit den beschissenen Dingen des Lebens kämpfen, genauso wie ihr zuhause – doch sind wir dann meistens auf uns alleine gestellt.

Obwohl wir (zum Glück) kein schreckliches Schicksal erleiden mussten, hat uns die Geschichte trotzdem etwas Wichtiges gelehrt: Keiner von uns muss erst eine Todeserfahrung machen, um Freude darüber zu haben, am Leben geblieben zu sein. Denn das Leben ist wirklich kurz. Und wahrscheinlich leben wir nur einmal. Ist es nicht ein hervorragender Grund, die schönen Momente des Lebens zu genießen, mit dem Wissen darum, dass sie schnell vorbei gehen? Verschwenden wir dafür nicht zu viel von unserer Lebenszeit – aus Gewohnheit, aus Konvention, aus Bequemlichkeit? Auf der Stelle sollten wir alle damit aufhören die Zeit Tot zu schlagen mit lauter unwichtigen Dingen, sondern sie nutzen oder, noch besser, genießen. Vielleicht war sogar das der Grund, warum wir vor über zehn Monaten auf diese Reise aufgebrochen sind? Vielleicht bleibt das der Grund, warum wir noch keine Lust verspüren zurück zu kehren? Wir alleine entscheiden, was wir aus der kostbaren Zeit machen, die uns viel zu schnell zwischen den Fingern verrinnt. Denn jeder Moment ist einzigartig und hat es verdient gelebt zu werden. Und selbst auf einer Weltreise gelingt uns das nicht immer, aber wie bei so vielen Bereichen im Leben befinden wir uns zumindest auf dem Weg.

Mit frisch getankter Kraft, neuer Motivation und der wiederentdeckten Reiselust brechen wir auf nach Kambodscha. Davon bald mehr.