Navigation

Victoria – der perfekte Roadtrip

VIC

Ozeanien 2016-2017

Ein weiterer Besuch hat sich bei uns für den April angekündigt, und zwar von Jonas Eltern. Drei Wochen haben sich Ulrike und Matthias Zeit genommen, um bei ihren „verlorenen Kindern“ Visite zu machen und bei dieser Gelegenheit in ihr erstes Abenteuer Down Under einzutauchen. Wir haben uns dementsprechend viele Gedanken darüber gemacht, welche Gegend geeignet wäre, um die Vielfältigkeit Australiens bestmöglich zu präsentieren. Schnell stand der Bundesstaat Viktoria auf unserem gemeinsamen Reiseprogramm.

Obwohl Victoria der kleinste Bundesstaat auf dem Festland ist, geizt es nicht mit wundervollen Naturspektakeln: an der Küste schlängelt sich die berühmte Great Ocean Road samt der 12 Apostel als zweitgrößte touristische Attraktion nach dem Ayers Rock; im Inland bildet die Great Dividing Range einzigartige Berglandschaften, die zu ausgiebigen Wandertouren einladen; weitläufige Traumstrände findet man auf der Halbinsel Wilsons Promontory, und das nur um einige der Glanzpunkte zu erwähnen. Zusätzlich begegnet man überall der spektakulären Tierwelt Australiens.

Unsere Entscheidung, Victoria zu bereisen, entpuppt sich also als goldrichtig. Nun bekommt auch ihr die Chance, uns auf diesem perfekten Roadtrip zu begleiten – vielleicht sogar als Inspiration für den nächsten Traumurlaub?

Melbourne

Voller Vorfreude holen wir Jonas Eltern vom Flughafen Melbourne ab und bringen Sie in die Ferienwohnung, welche wir zuvor über Airbnb gebucht haben. Den Abend quatschen wir pausenlos durch, so dass Ulrike und Matthias ganz vergessen, einen Jetlag zu haben. Gut erholt besichtigen wir am nächsten Tag die imposante Hauptmetropole Victorias und staunen nicht schlecht über die Lebendigkeit dieser Stadt.

Scheinbar haben wir genau den Tag für unseren Citytrip ausgesucht, an dem auch der Grand Prix statt findet. Um unsere Köpfe kreisen Filmteams mit Helikoptern, die Stadt-Bahnen sind übervoll, die Straßen teils gesperrt. Wir nehmen es jedoch ganz locker, während wir auf dem schönen Markt im Künstlerviertel St. Kilda spazieren. Hier sehen wir nämlich, abseits vom Trubel, die Flugshow zum Event gratis.

Als sich am Nachmittag die Situation wieder entspannt, schlendern wir einfach um die Hochhäuser am Yarra-Fluss und schließlich durch das chinesische Viertel. Nachdem wir unsere Füße müde gelaufen haben, verschafft uns die kostenlose (!) Rundfahrt mit der historischen Tram einen letzten guten Überblick über das quirlige Stadtleben.

Am folgenden Tag holen wir gemeinsam den Camper für Jonas Eltern ab, welcher in den nächsten Wochen ihr rollendes Zuhause sein wird. Bei uns im Landy wäre es sonst sehr eng geworden (zumal wir nur einen Dreisitzer haben). Nun geht die Reise erst richtig los!

Great Ocean Road

Auf der Ostküste tobt ein Sharknado (der starke Zyklon hat es tatsächlich geschafft, mehrere Haie in die Flüsse und auf die Straßen zu spülen). Zwar ist Queensland einige tausende Kilometer entfernt, die Ausläufer des Sturms bekommen wir dennoch zu spüren. Die erste Fahrt für Jonas Eltern hat somit mehr Abenteuer zu bieten, als sich nur an den Linksverkehr zu gewöhnen. Doch als wir an der Great Ocean Road ankommen, verziehen sich die Wolken. Nur noch der Wind bleibt.

Nach der ersten Camping-Erfahrung, die wir mit mindestens 30 weiteren Fahrzeugen teilen, machen wir uns auf, die 243 km lange Bundesstraße abzufahren. Viele Kurven führen uns entlang der eindrucksvollen Küstenlinie und bieten immer wieder traumhafte Ausblicke auf die vielen Buchen, Strände und Klippen.

Die Fahrt genießen wir sehr, doch leider riecht es bei einigen Aussichtspunkten etwas streng nach Toilette. Zwischen 6,5 und 7,5 Millionen Besucher zählt diese Region jährlich. Zwar können wir die erstaunliche Zahl anhand der zurückgelassenen Papiertaschentücher im Gebüsch nachvollziehen, überfüllt ist der landschaftlich reizende Straßenabschnitt aber nicht, wie wir finden. Vielleicht gebührt unser Dank dem Sharknado?

Abgesehen davon muss das ein schöner erster Eindruck für Jonas Eltern sein. Wir dagegen finden es wunderbar zu sehen, wie sie bereits von dem Alltag in Deutschland Abstand genommen und sich augenblicklich in das echte Camperleben eingefunden haben.

Great Otway Nationalpark

Australien – das Land der Superlativen. Nicht selten wird hier der Beiname „Great“ vergeben. Unser nächstes Ziel entlang der GREAT Ocean Road ist der GREAT Otway Nationalpark. Hier wollen wir ein Stück entlang des GREAT Ocean Walk wandern.

Zunächst aber haben wir noch eine Überraschung. Eigentlich sind wir hier nicht nur wegen dem Wandern. Wir sind hier, um Koalas in freier Wildbahn zu sehen! Vom Campingplatz aus machen wir uns auf die Suche. Während wir zuerst fast enttäuscht wieder umdrehen wollen, sichten wir den ersten grauen Fellknäul, der müde in den Eukalyptus-Ästen hängt. Von da an haben wir scheinbar den Koala-Blick drauf und entdecken noch weitere niedliche Wuschelköpfe. Einfach unvergesslich!

Tags darauf wandern wir, wie versprochen, entgegen des Great Ocean Walk los. Das Gelände um den  Cape Otway Leuchtturm wagen wir wegen dem horrenden Eintrittspreis nicht zu betreten. Außerdem vermuten wir, dass ein Leuchtturm aus der Ferne eindrucksvoller ist, als von nahem. Durch Buschland und Sanddünen laufen wir auf dem sandigen Wanderpfad, beobachten wie der Südliche Ozean aufbrausend die Wellen in die einsamen Buchten wirft und sind einfach zufrieden.

Die 12 Apostel

Was wäre die Great Ocean Road ohne die 12 Apostel? Nur wenige wissen jedoch, dass die berühmtesten Kalksteinsäulen der Welt nur EINE der Sehenswürdigkeiten des Port Campbell Nationalparks darstellen. Zwar sind alle weiteren Aussichtspunkte - die Gibson Steps, die Loch Ard Gorge, die London BridgeThe Arch und The Grotto, bis hin zu der Bay of Islands – ähnlicher Natur. Doch anschauen sollte man sie alle.

Als wir bei den 12 Aposteln ankommen, teilen wir uns, wie erwartet, die Aussichtsplattform mit jungen Backpackern und chinesischen Reisegruppen. So schlimm jedoch, wie man es sich vorstellen würde, ist es nicht. Wir haben genug Freiraum, um das Naturphänomen zu bewundern, zu studieren, wie das Südpolarmeer gebieterisch die Kalksteinklippen abnagt.

Seitdem eine der Säulen 2005 im Ozean versunken ist, stehen nur noch 8 Apostel dort. Früher oder später, das ist Gewiss, arbeitet die Brandung weitere Säulen heraus, andere wiederum werden einstürzen. Vielleicht ist genau das die Faszination: der ewige Erneuerungsprozess der Natur, der uns unsere eigene Vergänglichkeit offenbart. Langsam aber stetig, zart und zugleich gewaltig.

Wir nehmen uns die Zeit für jede einzelne Aussicht, weitaus weniger besucht, als die berühmten Apostel-Formationen. Immer wieder erleben wir dabei ein unvergessliches Panorama, das uns durch seine einzigartige Schönheit bezaubert. Und um das stürmische Wetter können wir froh sein – erst so erleben wir wohl die ganze Naturgewalt, die dieser Küstenabschnitt zu bieten hat.

Rund um Portland

Kurz darauf endet die Great Ocean Road, wir aber fahren weiter. Nach den vielen intensiven Eindrücken brauchen wir dringend eine Verdauungs-Pause. Ein kurzer Badeurlaub wäre an dieser Stelle perfekt gewesen, doch als wir an dem malerischen Campingplatz am Lake Yambuk ankommen, zieht erneut der Regen auf. Alternativ starten Jonas und sein Vater zum Angeln. Der Männerausflug wird zum riesen Spaß, obwohl keiner der Aale, die sich im Brackwasser tummeln, anbeißen will.

Bis nach Portland schaffen es kaum noch Touristen, dabei haben wir von einem weiteren sehenswerten Naturphänomen gelesen: Auf der kurzen Wanderung am Cape Brigewater soll man die größte Robbenkolonie in Australien beobachten können (eigentlich sogar zwei). Endlich vertreibt der Wind auch die letzten Wolken und offenbart uns einen herrlichen Fernblick mit den so typisch für Australien lebendigen, satten Farben.

Voller Neugier sehen wir von den Aussichtspunkten, wie die Robben wild in den Wellen spielen, sich treiben lassen, immer wieder an einer anderen Stelle auftauchen – bemerkenswert! Auf dem Rückweg entdecken wir sogar eine gefährliche Schlange (Brown Snake), die sich ungestört in der Sonne aufwärmt. Kein Wildpark wäre wohl in der Lage uns solche überraschenden Naturbegegnungen zu bieten.

Einen weiteren fahrfreien Tag nutzen wir, um Portland selbst einen Besuch abzustatten. Immerhin ist es die älteste Stadt Victorias. Sie ist uns auf Anhieb sympathisch. Dann kehren wir dem Meer vorerst den Rücken.

Im Wunderland – Grampians Nationalpark

Aus dem flachen Farmland erhebt sich majestätisch der Gebirgszug der Grampians. Einen halben Tag sind wir zunächst unterwegs und beobachten nun die Hügel, die von weit zurück liegender vulkanischer Aktivität dieser Gegend zeugen. Höhenzüge mit markanten Steilklippen und Überhängen, imposante Wasserfälle und eine omnipräsente Tierwelt – der Grampians Nationalpark bietet einen attraktiven Standort für unseren nächsten Reiseabschnitt.

Unser Start in das Abenteuer in der Great Dividing Range ist jedenfalls verheißungsvoll: Um unser Camp hat sich eine Gruppe von Kakadus versammelt, selbst eine kleine Känguru-Familie grast in der Nachbarschaft. Christian, ein deutscher Alleinreisender, leistet uns an diesem Abend Gesellschaft und beschert uns viele Lagerfeuergeschichten. Für die kleine Aufwärmwanderung am nächsten Tag nehmen wir ihn deshalb gleich mit. Dann ziehen wir nach Halls Gap, das touristische Zentrum, weiter, um Wanderkarten für die folgenden Tage zu besorgen.

Wunderland nennt sich der beliebte Rundwanderweg durch das Herz der Grampians. Vielleicht haben wir Ulrike und Matthias diesmal zu viel zugemutet, doch letztendlich schlagen sie sich mit Bravur! Die Strapazen werden durch gigantische Ausblicke entschädigt: der Canyon, the Pinacles mit bester Sicht ins weite Tal, die ungewöhnlichen Sandstein-Formationen – wahrlich ein Schatzkasten voll Wunder der Natur. Selten haben wir so eine abwechslungsreiche Wandertour unternommen.

Und als Höhepunkt werden wir am Morgen von Emus geweckt, die stolz um unsere Campingstühle spazieren. Ja, inzwischen füllt sich unsere Liste der gesichteten Tiere deutlich!

Die gut besuchten McKenzie Wasserfälle nehmen wir natürlich auch noch mit. Doch am meisten gefällt Jonas Eltern wohl die Begegnung mit den Kängurus in Halls Gap, die sie zum ersten mal aus nächster Nähe beobachten können. Denn das gehört eindeutig zu einer waschechten Australienerfahrung.

Auf dem Pyrenees Highway zum Yarra Valley

Vorbei am goldgelben Gras- und Heideland, gesäumt von Eukalyptusalleen, fahren wir weiter zum Dörfchen Ararat. Hier beginnt der so genannte Pyrenees Highway. Schon lustig, dass die Australier ihre eigenen Pyrenäen und Alpen haben, mit europäischen haben sie aber nichts zu tun. Eine landschaftlich reizvolle Straße ist es jedoch allemal. Auf dem One Tree Hill Lookout, welcher uns von einem liebenswerten Campingplatz-Besitzer empfohlen wurde, lassen wir den Blick über die hügelige Landschaft schweifen.

Scheinbar will der Tourismus in dieser Gegend nicht so recht einziehen. Dabei ist es eine unglaublich wunderschöne Fahrt. Es liegen Dörfer auf unseren Weg, Maryborough und Maldon, die von vergangenen Tagen aus der Goldgräberstimmung zeugen. Doch viel ist von dieser geschichtsträchtigen Zeit aus den Anfängen Australiens, so wir es heute kennen, nicht mehr übrig. Eher sind die Siedlungen nicht weit davon entfernt, zu Geisterdörfern zu verkommen, würden die wenigen Reisenden eines Tages diese Gegend komplett von ihrer Liste streichen.

Langsam kleidet sich die Natur in herbstliche Farben. Den Herbst haben wir seit ca. vier Jahren nicht mehr zu Gesicht bekommen. Leider zieht damit auch das herbstliche Wetter auf. Der Regen hängt uns im Nacken, als wir in die ultimative Weinregion um Melbourne, das Yarra Valley, einfahren.

An diesem verregneten Tag in Healesville feiern wir Ulrikes Geburtstag. Wir machen einfach das beste daraus, indem wir durch das nette Städtchen schlendern und uns vor Regengüssen im Pub verstecken. Am Abend gehen wir genüsslich im schicken Restaurant The Giant Steps essen und probieren uns selbstverständlich durch die Weinkarte. Dabei überlegen wir, welche Region der Abschluss unserer gemeinsamen Reise werden soll.

Wilsons Promontory

Wir lassen das schlechte Wetter im Yarra Valley zurück und queren das Gippsland. Für das pure Roadtrip-Erlebnis ziehen wir bewusst abgelegene Strecken dem Highway vor. Zwar sehen wir diesen idyllischen Teil des Landes lediglich an unseren Fenstern vorbei fliegen, allerdings ist es ein wahrer Hochgenuss, wie sich die Landschaft nach und nach verändert. Die Fahrt wird so zum eigentlichen Vergnügen, anstatt ein unangenehmes Mittel zu sein, um sein Ziel zu erreichen. Am Ende kommen wir in Wilsons Promontory an, dem wohl eindrucksvollsten Nationalpark Viktorias.

Wilsons Promontory, bei Einheimischen auch als „The Prom“ bekannt, ist eine Halbinsel an der südlichsten Spitze des australischen Festlandes. 50.000 Hektar Küstenwildnis bieten, abgesehen von vielen Wandermöglichkeiten, eine nahe Begegnung mit Pflanzen, Vögeln und Tieren. So kommt es natürlich, dass wir bereits gleich nach der Ankunft am Campingplatz im Feriendorf Tidal River die erste tierische Begegnung haben: Am Abend kommt ein knuffiger Wombat vorbei, um unser Lager nach Essbarem abzusuchen. Als er nichts findet, zieht er wieder von dannen.

Wir sind endlich wieder am Meer, darüber freuen wir uns am meisten. Der Strand am Tidal River ist bereits so wunderschön, dass wir erstmal kein Bedürfnis haben, auf eine große Wandertour zu starten. Kleine Spaziergänge zum Aussichtspunkt und um den Fluss, tun es auch! So haben wir doch noch unseren Strandtag, obwohl es zum Baden doch etwas zu kalt ist. Jonas und sein Vater fordern erneut ihr Fischerglück heraus, auch diesmal erfolglos. Aber wie immer geht es hier um den Spaß und, noch wichtiger, um die gemeinsame Zeit.

Unseren letzten gemeinsamen Reisetag beginnen wir mit einer kurzen Wanderung zum Millers Landing, einer Bucht in welcher die südlichsten Mangroven der Welt wachsen. Hier finden wir nicht den perfekten Traumstrand vor, sondern eine unberührte und wilde Natur, welche unzähligen Vogelarten einen Rückzugsort bietet – was für eine Augenweide! Abschließend geht es doch noch an den Badestrand, an dem wir für einige Stunden die Sonne genießen und mit den Wellen spielen. Dann wird es Zeit für uns, zurück nach Melbourne zu fahren.

Abschied und Abspann

Fast zu schnell sind die drei Wochen mit Ulrike und Matthias vergangen, dabei haben wir so vieles erlebt. Wir verabschieden uns am Flughafen und sind einfach dankbar, dass wir die Möglichkeit hatten, diesen Abschnitt unserer Australien-Reise mit ihnen zu teilen. So weit sind wir inzwischen gefahren – dass uns jemand besucht ist einfach keine Selbstverständlichkeit. Jonas Eltern werden nun 24 Stunden im Flugzeug sitzen, danach weitere 4 Stunden mit dem Zug fahren, um nach Hause zu kommen.

Nun haben wir Ostern und sind wieder alleine. Da wir uns nicht drum gekümmert haben und nun alle Campingplätze dank der Feriensaison ausgebucht sind, müssen wir uns auf irgendwelchen Parkplätzen die Nächte um die Ohren schlagen. Glücklicherweise verabreden wir uns zum Treffen mit Meyssam und Olivia, die wir vor einigen Monaten in Bali kennenlernten. Sie studieren in Melbourne. Wir campen bei ihnen vor dem Haus und sind froh darüber, sie diesmal noch näher kennen zu lernen. Auch wenn wir zuvor schon wussten, das wir uns gut verstehen, haben wir sie nun richtig lieb gewonnen!

Und wie geht es uns jetzt, nach dem wir wieder alle Zeit der Welt für uns haben? Wir sind mal wieder in eine Sinnkriese gefallen: Das Gefühl, Familie und Freunde daheim zu vermissen bekriegt sich mit der Neugier auf all das, was uns der unglaubliche Kontinent Australien noch zu bieten hat. Doch genau in solchen Situationen findet man immer eine helfende Hand. Graeme haben wir in Tasmanien auf einer Wanderung kennen gelernt. Er und seine Frau Anna laden uns ein, bei ihnen im Yarra Valley zu wohnen. Einfach so!

Ganze 10 Tage bleiben wir bei diesen feinen Menschen. Die Gastfreundlichkeit der Australier ist einfach überwältigend. Den uns gegebenen Raum nutzen wir, um uns zu sammeln und klar darüber zu werden, was wir eigentlich wollen und wie es weiter gehen soll. An den kaltnassen Herbst wollen wir uns nicht zu sehr gewöhnen. Für uns wird es Zeit, dem Sommer hinterher zu fahren.

Tipps für deine Victoria-Reise

  • Für die oben beschriebene Rundreise, so wie wir sie mit Jonas Eltern unternommen haben, reichen im Prinzip 10-14 Tage. Da wir persönlich etwas mehr Pausen machen, um auch mal schlechtes Wetter auszusitzen, haben wir uns knappe 3 Wochen Zeit genommen.
  • Als alternative Erweiterung würden wir die viktorianischen Alpen empfehlen. Damit würde man den Gesamtzeitraum gut füllen können. In Warrnambool kann man zudem zur richtigen Zeit (Juli bis September) Wale beobachten.
  • Campingplätze (bezahlt und kostenlos), sanitäre Anlagen, Dump Points und Sehenswürdigkeiten einfach finden Dank WikiCamps
  • Die beliebteste (und sinnvollste) Art, Australien zu bereisen, ist mit einem Campingfahrzeug. Für eine Rundreise durch Viktoria wird kein Allradfahrzeug benötigt. Für alle Neulinge eignet sich Victoria zudem bestens, um dieses #Vanlife, von dem alle reden, zum ersten mal auszuprobieren.
  • Australische Ferienzeiten sollte man nach Möglichkeit vermeiden, da die Australier selbst gerne Urlaub im eigenen Land machen. Deswegen steigen die Preise sowohl für den Camper (bis zu 100$/Tag zzgl., zzgl., zzgl.), als auch für die Campingplätze übertrieben an. Zeitweise sind die Caravanparks, insbesondere in Ballungszentren und bei beliebten Attraktionen, ganz und gar ausgebucht. Hier empfehlen wir: weg bleiben oder weit im Voraus buchen!